Bei „wissen was geht“ erfahren acht Schüler eine Menge über IT-Berufe

Kumatronik präsentiert sich jungen Leuten

Bei „wissen was geht“ erfahren Schüler eine Menge über IT-Berufe

Die Schüler staunen nicht schlecht, wie viele IT-Berufe es gibt. Foto: NYF


Von Erich Nyffenegger

Wer bei „Wissen was geht“ ein Unternehmen unter die Lupe nimmt, der hat in der Regel auch konkretes Interesse an einer Lehrstelle in dem entsprechenden Betrieb. Das ist auch an diesem Freitag bei Kumatronik in Markdorf nicht anders. Acht junge Menschen wollen einen Blick hinter die Kulissen des IT-Lösungsanbieters werfen. Martina Kaßner ist bei Kumatronik für die Auszubildenden im kaufmännischen Bereich zuständig und freut sich über das Interesse. Serap Güzel, Nicole Hesse, Daniel Vollmer und Nico Fritz stehen gerade in der Ausbildung oder haben sie vor kurzer Zeit abgeschlossen. Das fröhliche Quartett führt die Neugierigen durchs Kumatronik-Programm.

Das beginnt zunächst mit der Beschreibung jener Ausbildungsberufe, die im Haus angeboten werden. Da gibt es zunächst den IT-System Kaufmann, dessen Lehre darauf abzielt, Kunden eine gute IT-Lösung verkaufen zu können. Der Beruf des IT-Fachinformatikers betont indes die technologische Schiene innerhalb der IT. Der Kaufmann im Groß- und Außenhandel schließlich hat seinen Schwerpunkt in allem, was Einkauf und Verkauf ausmacht. „Bei Kumatronik zu arbeiten macht einfach Spaß“, sagt Nico Fritz und unterstreicht damit die positive Grundstimmung, der die acht Jugendlichen im Verlauf der Betriebsführung immer wieder begegnen: Gut gelaunte Vertriebsmitarbeiter plaudern aus dem beruflichen Nähkästchen, der gestandene Informatiker Stefan Müller gibt kurze Einblick in die Untiefen der Computer – und sagt auch, dass es leider viel zu leicht ist, einen Rechner von außen zu hacken. Seine Aufgabe ist es unter anderem, so etwas zu verhindern.

Echtes Interesse zeigen ist wichtig

Das Moderatoren-Quartett Serap, Nicole, Daniel und Nico macht die Vielseitigkeit ihrer Ausbildungsberufe plastisch, skizzieren unterhaltsam, welche Partner Kumantronik hat und welch prominente Unternehmen auf die Dienste der Markdorfer Firma bauen. Die Azubis erreichen damit auch fast alle der acht Interessierten – einen aber ganz besonders: Michael aus Langenargen. „Also am Nachmittag schick ich meine Bewerbung raus“, verkündet er laut, sodass Kumatronik-Geschäftsführer Martin Seeger ihn beim Wort nimmt: „Wir freuen uns über jede Bewerbung“, sagt er. Worauf es dabei ankommt, verrät Seeger bereitwillig: „Wenn jemand einen Job in der IT-Branche sucht, der sollte nicht unbedingt einen Fünfer in Informatik haben.“ Außerdem sei es ratsam, schon in der Bewerbung erkennen zu lassen, dass sich der Bewerber über das Unternehmen informiert hat. „Warum sind sie gut für Kumatronik?“, fragt Seeger. Echtes Interesse zu zeigen, sei von größter Wichtigkeit. Und: „Noten sind wirklich nicht alles“, betont Martin Seeger und ermuntert die jungen Leute, sich zu bewerben. Dass die Karriereaussichten bei Kumatronik gut seien, beweise sein eigenes Beispiel: Denn Martin Seeger hat auch irgendwann einmal als Azubi in Markdorf angefangen und ist heute Geschäftsführer: „Die Förderung junger Menschen gehört zu unserer Unternehmensphilosophie.“

Quelle: Schwäbische Zeitung (Markdorf), 27.08.2011

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Fotos: KUMAtronik